Das Phantom der Oper - Vorhang auf für .... 10 Jahre

Nur die wenigsten Inszenierungen am Theater können sich zu Gute halten, so lange ununterbrochen auf dem Spielplan zu stehen. Und so reiht sich nun neben „Cats“ und „Starlight Express“ auch das „Phantom“ in die Doppeljahresziffer ein. Ich finde, dass dies eine großartige Leistung darstellt und möchte als großer Fan dieses Musicals auf meine Weise gratulieren und so in diesem Artikel beschreiben, wie ich dieses Jubiläumsfest in Hamburg miterleben durfte.


10 Jahre "Das Phantom der Oper" (Foto: Frank Schirmer)

29.06.2000 – 13.30 Uhr

Zu dieser frühen Stunde gab es eine „Öffentliche Generalprobe“, zu der die Fans sehr kostengünstig eingeladen worden waren dieses mitzuerleben. Was soll ich sagen: Das Haus war fast bis auf den letzten Platz ausverkauft und so durfte ich als Spätankommer mir das Ganze mal vom Rang, ganz oben ansehen. Eine für mich völlig neue und sehr interessante Perspektive. Den Preis von gerade mal 10 DM fand ich übrigens sehr fair, denn so konnten auch mal Leute hierher kommen, die sich sonst vielleicht keinen Musicalbesuch leisten können. Und dafür wurde ja auch immerhin fast das Programm mit beinahe allen Effekten. Ziel und Zweck der ganzen Veranstaltung war es, dem neuen Cast des Musicals in einer sogenannten Durchlaufprobe zu vermitteln, wie es denn tatsächlich ist in Kostüm und Maske eine ganze Aufführung durchzustehen. Insgesamt traten 12 neue Darsteller/innen, zumeinst als Cover für die Hauptrollen an. Der Unterschied auf der Bühne war leicht zu erkennen, denn die „Neuen“ mussten in voller Maske und mit Kostümen auftreten, während die „Alten“ ganz leger in normaler Kleidung spielen durften. Im Mittelparkett war ein Regiepult aufgebaut worden, von wo dann die künstlerische Leitung des Hauses (Sebastian Hund), das Stage Management Achim Beyer), eine Phonetikerin (Klaudia Dannenberg) u.a. das Geschehen auf der Bühne überwachen konnten. Dieser neue Cast wird dann ab dem 01.07.00 regulär auf der Bühne vertreten sein.

In den folgenden Rollen gab es Veränderungen: Als neue Christine trat Alison Kelly an, welche die leider ausscheidende Lori Zeglarski ersetzen wird. Und ich darf an dieser Stelle wohl vorwegnehmen, dass mit Mrs, Kelly eine sehr gute Nachfolgerin gefunden wurde. Sie hat eine wunderbare Stimme und sie ist eine gute Schauspielerin, so dass sie hier eine beinahe perfekte Darbietung brachte. Bravo ! Außerdem neu besetzt wurden die Rollen für: Raoul, Meg und Madame Giry, Messieur Reyer und Piangi, sowie Carlotta. Außerdem ein Teil des Balletts und da bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, zweimal im Swing ?? Wo Mrs. Kelly mir sehr positiv auffiel, war das Leistungsniveau bei den anderen dann eher schwankend. Hauptsächlich müsste hier und da noch an der Phonetik gearbeitet werden. Ein bisschen enttäuscht war ich dann von Raoul, Madame Giry und Carlotta. Andererseits dürften die Darsteller an diesem Tag so nervös gewesen sein, dass man diese kleinen Dinge an sich verzeihen sollte. Und so schlimm kann es auch gar nicht gewesen sein, denn die Probe wurde nicht ein einziges Mal unterbrochen. Als Phantom war übrigens Michael Nicholson anwesend, der sich in einigen Passagen allerdings etwas zurücknehmen musste, da er am Abend noch in der regulären Vorstellung auftreten würde. Hallo Neue Flora: Hätte man da nicht eine Zweitbesetzung singen lassen können ?

29.06.2000 – Abendvorstellung

Vor genau 10 Jahren öffnete das Phantom seine Pforten und nun das Jubiläum. Standesgemäß hatte ich für meinen 67. Besuch einen Platz in Reihe Eins gebucht und war sehr gespannt, was nun kommen würde. Vorweg: Das heute Abend war eine beinahe ganz normale Vorstellung. Die Gala würde es erst am folgenden Tag geben.

Im Foyer konnte man bereits einen ersten Blick auf die Ausstellung werfen. Hier gab es viel Wissenswertes und Kurioses der letzten 10 Jahre zu entdecken. Viele Facts und Infos, Statistik über verbrauchte Materialien, sowie wunderbare Kostüme und Dekorationsteile. Wirklich sehenswert.


Ein Bereich der sehenswerten Ausstellung im Foyer des Theaters: Die Briefe (Foto: Frank Schirmer)

Der Cast an diesem Abend sah dann folgendermaßen aus: Phantom (Michael Nicholson), Christine (Colby Thomas), Raoul (Kiel Klaphake), André (Niklaus Ruegg), Firmin (Eberhard Neitzel), Carlotta (Vera Borisova), Piangi (Marcello Ronchietto), Madame Giry (Linda Bruske) und Meg (Annabelle Yates).

Die Vorstellung verlief dann prächtig und um einiges über dem „normalen“ Niveau. Das ganze Ensemble gab sich an diesem Abend sehr viel Mühe, was sich vor allem im Gesang und in der Gestik wiederspiegelte. Insbesondere Michael Nicholson und Colby Thomas boten eine überragende Vorstellung. Dabei hatte sich Michael, wie er mir am Tag drauf erzählte, am Abend zum Ende hin etwas müde gefühlt und sah seine Leistung eher etwas kontrovers zu meinem Empfinden. Nun Michael, wenn das so war dann haben ich und sicher auch niemand sonst Deine Müdigkeit bemerkt. Sehr positiv fielen mir heute auch Firmin, Carlotta und Piangi auf. Aber wie gesagt, mein Lob gilt wirklich für das gesamte Ensemble.

Aus der Abteilung Pleiten, Pech und Pannen erwischte es an diesem Abend gleich zweimal Carlotta. Zunächst bekam sie bei „Hannibal“ ihren Fuchs nicht über die Schultern, nahm das Teil in die Hand und verließ wütend schnaubend die Bühne und dann, kurz darauf im „Direktionsbüro“ gab ihr Mikrofon den Geist auf und verabschiedete sich mit einem lauten Knacken und Knallen. War das etwa die Batterie leer geworden ? Egal, sie sang unbeeindruckt weiter und zumindest vorne war sie auch ohne Verstärkung problemlos zu hören. Wie das weiter hinten war, kann ich allerdings nicht beurteilen. Kurz darauf, bei „Il Muto“ war dann alles wieder im Lot.

Am Ende gab es sicher an die 15 Minuten lang einen grandiosen Applaus im Publikum. Ach, habe ich erwähnt, dass leider gerade mal 1000 – 1200 Leutchen im Saal waren ? Wo waren denn da die Fans, gerade an so einem Tag ? Also, dafür gab es aber wirklich eine Menge Applaus, von Beginn an Standing Ovations und eine ganze Wagenladung Blumen wurde für die Darsteller auf die Bühne geworfen. Einige stimmten dann ein „Happy Brithday“ Lied an, was sich aber nicht so ganz durchsetzen konnte und andere spannten lieber gleich Plakate mit Grußbotschaften auf.

Erwähnenswert ist noch: Sechs Fans hatten sich an diesem Abend komplett geoutet und einfach klasse Kostümnachbildungen getragen. Zweimal als „Roter Tod“, zweimal als „Christine“, ein sehr weibliches Phantom und eine Carlotta mit dem Outfit aus dem Direktionsbüro. Die waren wirklich spitze und total nett. Einen schönen Gruß nach Stuttgart auf diesem Wege.


Viele Fans kamen in selbstgeschneiderten Kostümen - hier "Der Rote Tod" und "Christine" (Foto: Frank Schirmer)

30.06.2000 – Die Jubiläumsgala

Heute nun der große Tag. Meinen Stammplatz in Reihe Eins hatte ich wieder sicher und in mir brodelte auch etwas Aufregung. Was würde es heute alles geben ? Meine Erwartungen waren jedenfalls hoch und ich war sehr gespannt.

Erstmal, im Foyer hatte man unten die Ausstellung komplettiert, eine Bühne für die Musik der After-Show-Party aufgebaut und viel Platz für diverse Buffets gelassen. Es gab für alles Begrüßungssekt und man sah den meisten Besuchern schon jetzt, allein von der Kleidung her, den festlichen Charakter dieses Abends an.

Zunächst einmal der Cast dieser 4238 Show (mit über 6,7 Millionen Besuchern in dieser Zeit): Phantom (Ian Jon Bourg), Christine (Colby Thomas), Raoul (Kiel Klaphake), Firmin (David Hunerjaeger), André (Niklaus Ruegg), Carlotta (Vera Borisova), Piangi (Marcello Ronchietto), Madame Giry (Linda Bruske), Meg (Sabrina Harper – zu Beginn am Knie bandagiert), Reyer (Stephan Drakulich), Buquet (Reinhard Schulze) und Lefevre (Eberhard Neitzel). Wenn man das so betrachtet also die derzeit komplette Erstbesetzung aller Rollen.


Ian Jon Bourg ist "Das Phantom der Oper" (Foto: Frank Schirmer)

Vor Beginn der Show hielt der Geschäftsführer von Stella, Klaus von der Heyde eine Ansprache. Viele Gratulationsworte, wenige unklare Worte über die Zukunft des Phantoms in Hamburg und natürlich die Begrüßung der Ehrengäste, die ich auch später wirklich alle gesehen habe. Ich gliedere mal etwas: „Tanz der Vamipre“ Regisseur Roman Polanski, mit seiner 8 jährigen Tochter (die später ganz schön müde aussah) und Bodyguard, dann Boxer Sven Ottke mit Ehefrau Gabi (ein bekennender Phantom Fan, der schon zweimal vor seinen Kämpfen die Nationalhymnen von Phantom Darstellern singen ließ. Beide Male mit dabei Colby Thomas), Schauspielerin Ingrid Steeger, Ex Mr. Tagesschau Wilhelm Wieben (zum dritten Mal dabei) und in voller Aktion vom RTL-Starmagazin Frauke Ludowig mit Kamerateam. Dann natürlich die Reihen der ehemaligen Darsteller des Premierencast: allen voran Peter Hofmann und Anna-Maria Kaufmann (Phantom und Christine), dann Hartwig Rudolz (Raoul), Thomas Schulze (Premierencast Monsieur André und über sieben Jahre lang Erstbesetzung des Phantoms und mit gekürztem Haarschnitt (Hi Thomas !)). Auch da: Rene Knapp (Erstbesetzung Christine), sowie Michael und Carla Nicholson (das Kind war bei der Oma und Michael suchte noch eine Stunde nach Ende der Show nach seiner Frau) und ganz viele andere Darsteller, die sich später alle auf der Bühne zeigten.

Dann begann die Vorstellung. Was soll ich dazu nur sagen ? Gestern war das ja schon klasse gewesen und heute ? Freunde, das war definitiv die beste Show, die ich jemals in diesem Theater gesehen habe. Ich habe da gesessen, meine Sinne weit offen um wirklich alles aufnehmen zu können und trotzdem habe ich gedacht: Das kann einfach nicht wahr sein. Ist das geil !!! Das ist jetzt so schwer in Worte zu fassen: Was mir so aufgefallen ist, z.B. die Kostüme bei „Hannibal“. Da hat die Garderobe sicher lange poliert um sie so zum Funkeln zu bringen und dann der Cast: absolut alle haben sich heute die größte Mühe gegeben und keine Anstrengung gescheut. Das Phantom war überragend genial. Jede Gefühlsregung, jeder Ton zur Situation, treffend und präzise. Nicht übertreiben oder kitschig laut, sondern immer passend und mitreißend. Christine sang sich vor allem die Seele aus dem Leib. Zum Beispiel: die letzten Takte vom Titelsong raubten ihr die gänzlich die Luft, aber es kam einfach genial gut rüber. Alles von ihr an diesem Abend. Ich dachte wirklich nicht, dass sich Colby Thomas noch steigern könnte. Sie gibt eigentlich immer ihr Bestes ! Und doch, es ging. Klasse Colby ! Aber auch die anderen: Firmin, Carlotta und wieder einmal Piangi. Ihr wart super ! Kiel Klaphak als Raoul – man hat richtig gesehen, wie viel Spaß es ihm gemacht hat an diesem Abend zu singen. Und auch alle anderen des Ensembles. Das war eine grandiose Leistung und ich bin sehr glücklich, so etwas einmal erleben zu dürfen. Mein allergrößtes Lob, Lob und noch einmal Lob !!! Jetzt ist mir auch klar, wieso am nächsten Tag die Mitglieder des neuen Castes Premiere hatten. Die Hauptdarsteller haben sich so den Wolf gesungen, dass sie am nächsten Tag sicher heiser waren. Spaß beiseite: eine Frage wird dabei aber doch wohl erlaubt sein. Warum bekommt man sonst solche Darbietungen nicht so zu sehen ? Ich meine, es ist immer gut. Gar keine Frage, aber heute wurde es doch bewiesen. Es geht noch viel besser.

Aber Hey: Der Pannenteufel schlug auch heute wieder zu. Kurz vor „Don Juan“, in der Zwischensequenz, löste sich der Schuss des Polizisten im Orchestergraben nicht. Doch dann die Glanzparade von Raoul (Kiel Klaphake) „Sie Idiot – warum schießen sie nicht ?“ anstelle von „Sie Idiot, erst wenn es soweit ist, habe ich gesagt“. Ich weiß nicht, ob das vorher geprobt worden war, so für den Ernstfall oder ob er sich das selbst ausgedacht hat – aber sicher kaum einer im Saal hatte diese kleine Panne bemerkt. Toll !

Diese superbe Vorstellung wurde natürlich vom Publikum im ausverkauften Theater belohnt. Ein superlanger und frenetischer Applaus, schon während der Aufführung (besonders bei Christine´s „Könntest Du doch wieder bei mir sein“, zweiter Akt) und nun erst recht. Die Leute waren nicht zu bremsen. Teilweise im Gleichtakt klatschten 1800 Leute begeistert ihre Anerkennung heraus. Wieder wurde eine Wagenladung Blumen auf die Bühne geworfen und ich fragte mich kurz darauf: Wohin damit noch ? Die Darsteller bekamen heute ohnehin alle Blumen überreicht.


"Raoul" (Kiel Klaphake), "Das Phantom" (Ian Jon Bourg) und "Christine" (Colby Thomas) beim Schlußapplaus im Blumenmeer (Foto: Frank Schirmer)

Im Anschluss an diesen Begeisterungssturm nahmen sich Ian Jon Bourg und Colby Thomas etwas Zeit um eine kleine Ansprache zu halten. Beide übrigens in bemerkenswert gutem Deutsch. Sie dankten den Fans, dem Ensemble, den Kollegen vor, hinter und auf der Bühne und natürlich der Musik von Andrew Lloyd Webber, der dieses Musical einst erschuf und den Texten von Michael Kunze, der die Übersetzung lieferte. Dann teilten sie uns mit, wie es weiterging und präsentierten dann die Überraschung des Abends. Wörtlich „Eine ganz besondere Überraschung“:

Showauftritt von Anna-Maria Kaufmann (in einem sehr eleganten schwarzen Abendkleid), die allen noch einmal „Denk an mich“ darbot. Doch damit nicht genug, anschließend kam Premierenkollege Peter Hofmann und sang uns „Die Musik der Nacht“. Okay, wieder ne kleine Panne, denn sein Mikrofonständer zerlegte sich nach einigen Sekunden. Peter aber ganz cool zum Orchester „Jungs, könnt ihr noch mal anfangen bitte“ und nach einer kleinen technischen Hilfestellung von Stage Manager Achim Beyer ging es dann wirklich los. Was mich dabei besonders beeindruckt hatte: Peter Hofmann ist ja bekanntermaßen schwer an Parkinson erkrankt und hörbar wirkte sich dies auch bei seinem Auftritt aus, aber trotzdem stellte sich der Mann da hin und sang. Für mich ausgesprochen mutig und dann ging es auch – vieles seiner früheren großartigen Stimme kam wieder hervor und erinnerte mich an seine Auftritte. Dieser Mann ist eines meiner Vorbilder, denn ich singe selbst und zum ersten Mal konnte ich ihn live erleben. Peter, bitte verliere nicht den Mut und schenk uns noch viele Male Deine Stimme ! Und diese beiden Showdarbietungen wurden vom Publikum gnadenlos mit Applaus und Begeisterungsrufen geahndet. Ein absolutes Highlight an diesem Abend.

Nach der Show ging dann die große Schlacht um das üppige Buffet los. Alle waren eingeladen hier und heute mitzufeiern. Die Leute standen geduldig lange an, bis es was zu futtern gab. Warum eigentlich ? Überall gab es doch kleine Snacks vom Tablett und Getränke sowieso frei Haus. Die Musik spielte im unteren Foyer auf und schnell kam man ins Gespräch mit anderen Fans. Die kostümierten Fans von gestern: Christine und der rote Tod waren auch wieder da und ein anderer Fan, zum 49. Male anwesend erklärte mir endlich den Trick, wie das Phantom am Ende verschwindet. Aber hey, gleich zwei Blumensträuße für Colby ? Ich hoffe für Dich, sie hat es mitbekommen. Die ehemaligen und aktuellen Darsteller mischten sich dann schnell unters Volk – hier und da wurden seitens der Presse Interviews geführt und Autogramme an die Zuschauer verteilt. Ich selbst konnte die Chance ergreifen und mich zeitweise recht ausführlich und ganz zwanglos mit einigen Darstellern unterhalten und so noch die eine oder andere Neuigkeit aufschnappen. Die Christine´s lieferten sich dann auch glatt eine kleine Schlacht um das schönste Outfit des Abends. Anna-Maria Kaufmann mit schwarzer, tief dekolltierter Robe und Colby Thomas (kam nach etwa 45 Minuten hinzu) in einem blauen Abendkleid, ab der Taille paillettenbesetzt. Schwer zu sagen, wer da besser aussah. Aber wenn ich mal kurz persönliche Vorlieben vergesse – Colby, you win ! Eine lockere Atmosphäre entstand und die Party war noch lange nicht vorbei.

Als Resümee kann ich nur sagen, dass diese Jubiläumsfeier und voller Erfolg war. Wie anfangs erwähnt, über eine so lange Zeit eine Inszenierung an einem Spielort zu halten, ist eine grandiose Leistung und ich hoffe und wünsche es dem Phantom sehr, dass Ihr Alle noch lange weiterspielen dürft. Ja gut, der Musicalboom ist vorbei und man muss sich vielleicht wirklich überlegen, ob ein einzelnes Stück so lange an einem Spielort verweilen muss. Aber bitte, liebe Freunde von Stella – egal wo es das Phantom auch hinverschlagen wird – schenkt uns Fans noch weiter so viele schöne Stunden wie bisher und vielleicht sehen wir uns dann so in fünf Jahren alle wieder.


(Frank Schirmer, 01.07.2000)